Spitzenköche zupfen steirisches Maishendl

Gemeinsam mit den steirischen Geflügelbauern setzen sie neue Maßstäbe in der leichten und gesunden Küche

Hühner zupfen muss gelernt sein. Steirische Spitzenköche rupfen und zupfen alle Teilstücke vom Flügerl über den Rücken bis zur Brust und zaubern daraus raffinierte, neue Gerichte mit internationalem und traditionellem Touch. Gemeinsam mit den steirischen Geflügelbauern leiten sie federführend eine neue Ära in der Küche und beim Genuss ein. Spitzenkoch Michael Gauster und sein Team sind hier federführend: „Mir ist es wichtig nicht nur die Hühnerbrust, sondern das ganze Huhn bis hin zum Rücken und Kamm in der Küche zu veredeln.“ Was hinter dem Zupfen steht, verrät Gauster so: „Das zarte und weiche Fleisch vom gegarten Huhn wird nach einer professionellen Küchentechnik mit einer Gabel von den Knochen gelöst. Dieses grandiose saftig, gezupfte Hühnerfleisch ist durch nichts zu toppen. Daraus können vielfältige Gerichte kreiert werden.“

Steirisches Maishendl hat gelbe Farbe und ist gentechnikfrei. „Das steirische Maishendl unterscheidet sich von internationaler Importware augenscheinlich durch seine natürlich gelbe Hautfarbe. Diese rührt in erster Linie von der Fütterung mit regionalem Mais“, unterstreicht Vizepräsidentin Maria Pein und betont: „Das steirische Maishendl ist gentechnikfrei. Gefüttert wird es neben regionalem Mais und Getreide ausschließlich auch mit Soja aus Österreich und Europa.“

Federführend. „Das Maishendl ist hinsichtlich Geschmack, Aufzucht, Haltung und Fütterung weltweit federführend“, unterstreicht Rudolf Stückler von der Agrarmarkt Austria (AMA). Der Mehrwert des heimischen Maishendels ist neben der Gentechnikfreiheit und seiner unverwechselbaren gelben Farbe, das weltweit größte Platzangebot für die Tiere, tagelichtdurchflutete Ställe sowie die Haltung in verantwortungsvoller Bauernhand.

Ernährungsexpertin Sandra Holasek: Weniger Fett, weniger Kalorien, mehr Genuss. „Geflügelfleisch ist als gesund, fett- und kalorienarm sowie leicht verdaulich bekannt und ein besonders hochwertiges Lebensmittel, weil sein Eiweiß vom menschlichen Körper besonders gut aufgenommen wird“, unterstreicht Ernährungsexpertin Sandra Holasek und betont generell besonders hohe Nachhaltigkeit von Geflügelfleisch aufgrund der hervorragenden Futterverwertung.

Wirtschaftliche Bedeutung des steirischen Maishendls. „Die 197 steirischen Geflügelmäster investieren in tierfreundliche Ställe mit Bodenheizungen, Sprühkühlungen oder automatische Klimasteuerungen, die für besonderes Tierwohl sorgen“, unterstreicht Markus Lukas, Spartensprecher der steirischen Geflügelmäster. Große Freude herrscht in der gesamten Branche aufgrund des vom Land Steiermark verliehenen Preises für besonders tierfreundliches Bauen an einen oststeirischen Berufskollegen.

Marc-Anton Uitz, Obmann des Landesverbandes steirischer Geflügelhalter. „Das heimische Maishendl ist in Österreich geboren, aufgewachsen, geschlachtet und zerlegt. Gekennzeichnet ist es mit dem rot-weiß-roten AMA-Gütesiegel, dem AMA-Biozeichen oder Gutes vom Bauernhof“, erklärt Obmann Uitz die sichere, heimische Herkunft. Stolz ist Uitz insbesondere darauf, dass die Steiermark das stärkste Geflügelland Österreichs ist. Die Geflügelmäster sichern allein in der Grünen Mark bis zu 500 Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft, österreichweit sind es sogar bis zu 2.000 Arbeitsplätze.

Johann Titz, Geflügelfleisch-Vermarkter: „Gemeinsam mit den steirischen Maishendl-Bauern ist es mir besonders wichtig, beste gekennzeichnete Qualität in die Gastronomie und in die Supermarkt-Regale zu bringen.“ Und weiter: „Es ist uns ein großes Anliegen, unsere Kunden mit bester Qualität zu verwöhnen und besonders in der laufenden Grillsaison mit vormarinierten Grilltassen die Zubereitung zu erleichtern.“

 

Foto: LK-Danner

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