Rechnungshofbericht: Landwirtschaftskammer kontert Grünen

Unsachliche Unterstellungen und Polemik. „Die Diktion, in der die Aussagen von Grünen-Klubobmann Lambert Schönleitner zum Rechnungshofbericht über die Landwirtschaftskammer verfasst sind, steht auf einem Niveau, das sich selbst richtet und jeden Kommentar überflüssig macht.  Es ist unsere Aufgabe, sich mit den Sachverhalten faktenorientiert auseinanderzusetzen und daran wollen wir auch gemessen werden“, entgegnet Landwirtschaftskammer-Direktor Werner Brugner.

Professionelle Führung gewürdigt. Wer den Rechnungshofbericht tatsächlich liest, kommt zur Erkenntnis, dass darin die ordentliche finanzielle Gebarung, die professionelle interne Organisation und Kommunikation, das Personal- und ISO-zertifizierte Qualitätsmanagement ausdrücklich gewürdigt werden. Positiv beurteilt werden auch die ständigen Reformbestrebungen, die überwiegend kostenfreien Beratungen für die Bäuerinnen und Bauern, die mehrfach geprüfte Förderabwicklung und das in Umsetzung befindliche Zukunftsprojekt „Land- und Forstwirtschaft 2030“.

Landes- und Bundesmittel werden gesetzeskonform verwendet. „Die vom Land an die Kammer übertragenen Aufgaben werden stets schlüssig und nachvollziehbar gemäß den gesetzlichen Vorgaben nachgewiesen und sind nicht überhöht“, stellt Brugner klar. Und weiter: „Der vorgeschlagenen Evaluierung der übertragenen Aufgaben, einer Nachschärfung des Leistungsportfolios sowie einer Evaluierung der Zusammenarbeit mit den Verbänden und Vereinen stehen wir positiv gegenüber.“

Leistungsbilanz: Öffentliche Mittel dienen der Lebensmittelsicherheit und hohen Qualität. Die der Landwirtschaftskammer anvertrauten Mittel werden effizient und sparsam eingesetzt und erfüllen in erster Linie die Wünsche der Bevölkerung nach sicheren Lebensmitteln höchster Qualität, der Pflege der für den Tourismus so attraktiven Kulturlandschaft und der nachhaltigen Wirtschaftsweise. Zu diesem Zwecke unterstützt die Landwirtschaftskammer die Bäuerinnen und Bauern beispielsweise jährlich mit knapp 400.000 Beratungsstunden und 2.700 vielfältigen Bildungsveranstaltungen, um diesem wichtigen gesellschaftlichen Auftrag in einem äußerst schwierigen Marktumfeld bestmöglich zu entsprechen. 

 

Foto: Arthur

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