Im Rampenlicht: Die besten weiß-grünen Edelbrenner

Landesprämierung 2019: Neuerliche Rekordbeteiligung. Sieben Landessieger gehen an Aufsteiger und etablierte Obstveredler. Günter Peer aus Leitring gelingt mit dem begehrten Titel „Edelbrenner des Jahres 2019“ der absolute Durchbruch

Rekordbeteiligung und Trend zur Obstveredelung. „Die Landesprämierung Edelbrände ist ein besonderer Höhepunkt für die steirischen Obstveredler und sprengt mit einer neuen Rekordbeteiligung alle bisherigen Grenzen“, unterstreicht Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Maria Pein. 578 klassische Edelbrände sowie neue Produktlinien wie Gin, Whisky und edle Liköre hat die 18-köpfige Top-Expertenjury bewertet, und damit das absolute Rekordjahr 2018 noch einmal getoppt (+ 2,3 %). Es machen auch immer mehr Obstbauern mit: Heuer waren es sogar um 20 mehr als im Vorjahr, die Teilnehmerzahl stieg von 110 (2018) auf 130 im Jahr 2019. Dazu die Vizepräsidentin: „Unsere Obstbauern veredeln zunehmend ihre hochqualitativen Früchte und sehen darin eine wichtige Betriebssparte. Die Wertschöpfung bleibt somit am Betrieb und sichert die Zukunftsfähigkeit der Höfe.“

Edelbrenner des Jahres 2019 ist Zugpferd bei traditionellen heimischen Bränden und Likören. Der begehrte Titel „Edelbrenner des Jahres 2019“ geht ganz klar an Günter Peer aus Leitring. Er überzeugte die Jury mit Höchstpunkten mit seiner Produktvielfalt insbesondere mit klassischen Kern- und Steinobstbränden und sicherte sich mit seinem Weichsellikör den Landessieg. „Günter Peer ist in der Gastronomie in der südlichen Steiermark bis Graz eine Größe. Mit dem großen Auszeichnung `Edelbrenner des Jahres´ zählt er jetzt zu den ganz großen Namen in der Steiermark“, betont die Vizepräsidentin. 

Sieben Landessieger, 16 Sortensieger und einen Doppelsortensieger gekürt. „Die Landes- und Sortensieger zeichnen sich durch ihre außergewöhnliche Brennkunst und dem jahrelangen Feilen an der Top-Qualität ihrer Produkte aus“, unterstreicht Verkostungsleiter Georg Thünauer. Einen Landessieg errangen Aroni Obsthof Gölles (Markt Hartmannsdorf), Peter Berger (Stubenberg), die Edelbrennerei Peer (Leitring), Gusti & Hubert Hirtner (St. Lorzenzen/Mzt.), Getraud Stelzl vom Gut Lindenburg (Ratsch a.d.W.), Josef und Christine Knöbelreiter (Hönigsberg) und die Fachschule Stainz. Die Pirker GmbH (Mariazell) verzeichnet einen wohlverdienten Doppelsortensieg. Die weiteren 16 Sortensiege gingen an: Markus Deutschmann vlg. Smonde (Leutschach), Franz Simon (Weinberg), die Edelbrennerei Pipifein GmbH (Köflach), die Feindestillerie Hochstrasser (Mooskirchen), Barbara Hainzl-Jauk (Frauental), Helmut Pronegg (Leutschach), die Hofbrennerei Steinbauer (Rassach), Anton und Martha Holzer (Vorau), Ing. Harald Ertl (Staudach), die Krenac Edelbrennerei von Josef und Roswitha Krenn (Feldbach), Gertrud Maurer (Hengsberg), Österreichs steilstes Weingut Malli (Kitzeck), die Panoramaschenke Robert und Helga Kure (Leutschach), Schusters Edelbrände (St. Stefan im Rosental), Weinbau-Buschenschank Breg (Gamlitz) und Weingut und Brennerei Familie Stoff (Fresing/Kitzeck).

Aus 578 Proben wurden sieben Landessieger. „Der Weg zum Sieg ist für jeden Obstveredler sehr herausfordernd, zumal nur beste Qualität die begehrten Spitzenplätze gewinnen können“, sagt Verkostungsleiter Georg Thünauer. Die Top-Expertenjury testen nicht nur Geruch, Sauberkeit und Geschmack, Frucht und Typizität, sondern auch die Harmonie des Produktes. Aus den 578 eingereichten Produktproben erkosten sie zuerst die insgesamt 25 Sortensieger, woraus dann im Knockout-Verfahren die sieben Landessieger gekürt werden. Weitere 242 Produkte erreichten eine Gold-Prämierung und weitere 249 Produkte wurden prämiert. „Das spiegelt die sehr gute Qualität der steirischen Brände wider“, unterstreicht Verkostungsleiter Georg Thünauer.

Auszeichnungsplakette auf Flaschen und Hoftafeln. Die prämierten Obstveredler dürfen ihre erlesenen Produkte mit der runden Auszeichnungsplakette „Landessieger 2019“, „Sortensieger 2019“, „Gold bei der Landesbewertung 2019“ oder „Ausgezeichnet bei der Landesbewertung 2019“ kennzeichnen. Außerdem erhalten die prämierten Betriebe eine Hoftafel, die über ihre Leistungen informieren.

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