Schmiedtbauer und Steinegger: „Jetzt muss diese Zeit genutzt werden, um dem Bürokratiemonster endgültig die Zähne zu ziehen!“
Der Druck des Steirischen Bauernbundes auf allen Ebenen – in der Steiermark, in Wien und in Brüssel – hat Wirkung gezeigt: Die umstrittene EU-Entwaldungsverordnung soll laut Vorschlag der EU-Kommission erneut um ein Jahr verschoben werden. Damit ist ein wichtiger Etappenerfolg gelungen, den die heimischen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer dringend gebraucht haben. Jetzt braucht es eine rasche Zustimmung im Rat.
„Die Steiermark ist Waldland Nummer eins in Österreich und wir haben eines der strengsten Forstgesetze der Welt. Unsere Forst- und Holzbranche arbeitet seit Jahrzehnten vorbildlich und nachhaltig. Unsere Betriebe leisten tagtäglich einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz, Wertschöpfung und Versorgungssicherheit. Anstatt sie mit unsinnigen Vorschriften lahmzulegen, müssen wir jetzt die gewonnene Zeit nutzen, um dieses Bürokratiemonster endgültig zu entschärfen. Die geplante Verschiebung ist eine Chance, das Regelwerk grundlegend zu überarbeiten.“, betont Agrarlandesrätin und Bauernbundobfrau Simone Schmiedtbauer. Die Verordnung in ihrer bisherigen Form wäre, so Schmiedtbauer, ein massiver bürokratischer Ballast gewesen, der die steirische Forstwirtschaft und Holzverarbeitung zusammen mit zahlreichen anderen Branchen unverhältnismäßig belastet hätte.
Auch Landwirtschaftskammerpräsident Andreas Steinegger begrüßt die geplante Verschiebung: „Brüssel hat unsere klaren Forderungen gehört. Jetzt ist das Problem an der Wurzel anzugehen.“
Der Steirische Bauernbund fordert von der EU-Kommission, die kommenden Monate zu nützen, um die Verordnung praxisgerecht abzuändern. „Unser Ziel bleibt klar: Bürokratieabbau statt Bürokratieaufbau – damit unsere Waldbäuerinnen und Waldbauern weiterhin erfolgreich arbeiten können und der Rohstoff Holz als nachhaltiger Klimaschützer gestärkt wird“, so Schmiedtbauer und Steinegger unisono.
Foto: Agrarlandesrätin und Bauernbundobfrau Simone Schmiedtbauer
Fotocredit: © Michaela Lorber







