Umweltminister setzt auf Energieautarkie Österreichs bis 2050
"Es muss unser aller Ziel sein diese Schöpfung der Natur zu bewahren und nachhaltig für viele weitere Generationen zu erhalten. Wir müssen unseren Kindern ein Naturerbe übergeben und nicht eine Umweltkatastrophe!", betont der Umweltminister Das Potenzial Österreichs liegt in neben Windkraft und Fotovoltaik in der Wasserkraft und Biomasse. Viele Gemeinden sind heute bereits energieautark durch Kleinwasserkraft und Biomasseanlagen. All dies lässt sich nur durch saubere und sichere Energiegewinnung erhalten. Daher muss es unser höchstes Ziel sein weg von bösen Energieformen wie Atom und fossile Energiequellen und hin zu guter Energie, also erneuerbaren Energiequellen! "Mit meiner Tour durch Österreich werde ich Österreichs Wege zur guten Energie aufzeigen", betont Umweltminister Niki Berlakovich und weiter "Österreich ist das weltweit erste Land, das den Bau und Betrieb von Atomkraftwerken verfassungsmäßig verboten hat - wenn das keine klare Aussage unseres Landes ist!"

Abwechslungsreiches Wander- und Besichtigungsprogramm
Zusammen mit dem Landesrat Hans Seitinger und dem Steirischen Bauernbund wurde ein interessantes Programm zusammengestellt. Im Zuge der Wanderung konnte sich der Umweltminister mit seiner Wandergruppe ein Bild von den zahlreichen Aktivitäten und Aufgaben des Nationalparks Gesäuse machen. Der Geschäftsführer des Nationalparks Gesäuses, DI Werner Franek, gab uns intersannte Einblicke in die Aufgaben und Herausforderungen der Arbeit im Nationalpark. Bei der Wanderung aufs Buchsteinhaus war der Forstdirektor DI Andreas Holzinger von den Steirischen Landesforsten ein komptenter Wanderführer und derklärte uns zahlreiche interessante Details zur Flora und Fauna in den Landesforsten der Steiermark.

Wasserkraft und Biomasse wichtige Bausteine zur Energieautarkie
Das Potenzial Österreichs liegt in neben Windkraft und Fotovoltaik in der Wasserkraft und Biomasse. Viele Gemeinden sind heute bereits energieautark durch Kleinwasserkraft und Biomasseanlagen. Darum besichtigte die Gruppe das Wasserkraftwerk des Stiftes Admont in Johnsbach. Wirtschaftsdirektor DI Helmuth Neuner vom Stift Admont erklärte uns die Funktionsweise des Kraftwerkes und die wirtschaftliche und die Bedeutung für die Region. Mit einem Biomasseheizwerk bei einem Jagdhaus der Landesforste zeigte uns Forstdirektor Holzinger ein tolles Beispiel für nachhaltige, dezentrale Energieversorgung. Umweltminister Niki Berlakovich unterstreicht, dass "nicht erst seit Fukushima wissen wir: Atomkraft ist böse Energie, ist lebensvernichtend. Gute Energie ist erneuerbar, ist lebensbejahend – diesen Weg müssen wir gemeinsam gehen! Für uns und alle Generationen nach uns".

Abschluss des Tages beim GH Ennsbrücke
Einen würdigen Abschluss fand der Tag beim GH Ennsbrücke. Die Geschwister Klemens und Christoph Pirafelner nahmen uns in Ihrer gewohnten Gastfreundschaft auf und boten uns zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten aus der Region vom heimischen Wild bis zu den Schwarzbeeren. In seinen Grußworten mahnte Bezirksparteiobmann, Landtagsabgeordneter Odo Whöry die politisch Verantwortlichen auf Landes- und Bundesebene aber dazu, sich wieder mehr um die Basis zu kümmern, Entscheidungen deutlich zu kommunizieren, damit die Funktionäre vor Ort auch dementsprechend für ihre Tätigkeiten gerüstet sind. Unser Bauernbundlandesobmann Kammerpräsident Gerhard Wlodkowski war ebenso dabei, wie Bundesrat Franz Perhab Landtagsabgeordneter, Bgm. Karl Lackner und IV Vize-GS Peter Koren.

Eckdaten zur erneuerbaren Energie in Österreich:

** derzeit ca. 31 % Erneuerbare Energie, Österreich liegt damit im europäischen Spitzenfeld
** Die Biomasse und Wasserkraft haben dabei große Bedeutung - in Summe tragen Wasserkraft und Biomasse mehr als 3/4 zur gesamten inländischen Energieproduktion bei
** Mit der Energiestrategie haben wir uns erstmals in der Geschichte klaren Fahrplan bis 2020 gelegt
** derzeit 60 % der Stromerzeugung aus Wasserkraft – daher wichtigster Energieträger
** Wasserkraft: PLUS 3,5 TWh bis 2015 das heißt zusätzliche 1 Mio.
** Haushalte mit Strom versorgen
** Davon Kleinwasserkraft 2 TWh Potential, das sind 570.000 Haushalte
** Hauptziel: Energieautarkes Österreich bis 2050
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