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Der Bauernbund sieht in Spindelegger einen fairen Partner für die Interessen der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes. „Aus seiner langjährigen ÖAAB-Funktion kennt der neue Parteichef die Sorgen und Wünsche der Arbeitnehmer, als Konsumenten sind diese wiederum die natürlichen Verbündeten der Bauern“, so Grillitsch.
Nach dem schmerzlichen Ausscheiden von Sepp Pröll aus den Ämtern des ÖVP-Parteichefs, Vizekanzlers und Finanzministers kehre die ÖVP jetzt schnell wieder in den Arbeits- und Funktionsmodus zurück. Die ÖVP ist voll handlungsfähig und dank der breiten, einhelligen Unterstützung nützen wir nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen jetzt die Chance für einen echten Neustart. Spindelegger hat vollen Rückhalt und bekommt jede Unterstützung für einen Start, der die Partei stabilisiert, um glaubwürdig, vertrauensbildend und sachlich wie personell zukunftsfähig auf die Anforderungen der kommenden Jahre hinzuarbeiten.
Höchster Respekt vor Sepp Pröll -Starker Abschied des scheidenden Vizekanzlers
„Die Entscheidung sich aus der Politik zu verabschieden, mag Sepp Pröll sehr schwer gefallen sein. Menschlich und persönlich ist dieser Schritt mehr als nachvollziehbar, weil Gesundheit und Familie viel zu wertvoll sind, um auf dem Altar der Politik geopfert zu werden“, so Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch nach der Ankündigung von Parteiobmann und Finanzminister Josef Pröll sich aus allen Ämtern zurückzuziehen. Dieser Abschied ist für uns alle schmerzlich und die Art wie Pröll sich verabschiedet hat, zeigt unmissverständlich, dass die ÖVP einen reflektierten und unter anderen Bedingungen zukunftsfähigen Parteichef gehabt hat, der für Österreich und auf EU-Ebene eine exzellente Performance als Finanzminister hingelegt hat.
Josef Pröll war kraft seiner Herkunft aus dem ländlichen Niederösterreich und seiner politischen Herkunft aus dem Bauernbund zeit seines Lebens und während der 13 Jahre politischer Tätigkeit immer den heimischen Bäuerinnen und Bauern verpflichtet. Mit unbeirrbarem Einsatz ist es ihm nach fünf Jahren als Landwirtschaftsminister auch in den letzten beiden Jahren als Parteichef gelungen, der österreichischen Land- und Forstwirtschaft stabile Meilensteine zu sichern.
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