Die österreichische Preisnotierung für Schweinefleisch ist um 10 Cent gestiegen und somit wieder gleich hoch wie in der Zeit vor dem Auffliegen des deutschen Dioxinskandals.

Österreich setzt sich bei EU-Kommission durch Die von Präsident Wlodkowski und Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich geforderten marktstabilisierenden Maßnahmen tragen erste Früchte. " Die erfreuliche Entwicklung des Schweinepreises zeigt, dass die sofortigen Stabilisierungsmaßnahmen, die Österreich auf EU-Ebene eingefordert hat, seitens der EU-Kommission gewirkt haben. Agrarkommissar Ciolos hat hier schnell und richtig gehandelt. Die Eröffnung der Privaten Lagerhaltung hat den Österreichischen Schweinemarkt entlastet. Auch in Deutschland ist davon auszugehen, dass der Preis nach oben geht", so Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich. Ein wichtiger Faktor ist hierbei die österreichische Schweinebörse. Sie ist ein starker Partner für unsere Bäuerinnen und Bauern. Garantierte Abnahme, wöchentlich festgelegter Basispreis und Zahlungsgarantie sind die wichtigsten Argumente für die Börse. Die gemeinsame Vermarktung stärkt die Position für die Preisverhandlungen mit der Schlachtindustrie.


Fünf-Punkte-Programm voll in Umsetzung Entscheidend für den nunmehrigen Preisanstieg ist die in der EU durchgesetzte private Lagerhaltung, die zur Marktentlastung beiträgt. „Somit konnten die Weichen für den jetzt erfreulichen Preisanstieg gestellt werden“, betont der Bauernbundobmann, Spitzenkandidat für die Kammerwahl in der Steiermark. Zweitens haben sich die Handelsketten Spar, Merkur und Hofer für heimisches Schweinefleisch ausgesprochen. Drittens hat die AMA die Werbemaßnahmen für heimisches Schweinefleisch bereits verstärkt. Die AMA wird insgesamt 500.000 Euro in die zusätzliche Schweinefleisch-Werbung investieren. Punkt vier beinhaltet verstärkte Kontrollen der Futtermittelhersteller durch die Agentur für Ernährungssicherheit (Ages) und Punkt fünf bezieht sich auf eine klare Kennzeichnung.
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