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Der Bauernbundspitzenkandidat für die Landwirtschaftskammerwahl nahm auch zum Sparpaket ganz klar Stellung: „Die Bäuerinnen und Bauern leisten genauso ihren Beitrag zur Budgetsanierung wie die restliche Bevölkerung. Wenn es zum Beispiel um Einschnitte im Familienbereich, um die Anhebung der Mineralölsteuer, oder ähnliches geht, sind wir genauso dabei, wie alle anderen Steirerinnen und Steirer.“ Die Erhöhungen der Sozialversicherungsbeiträge trifft sogar nur die Bäuerinnen und Bauern.
Die steirischen Bäuerinnen und Bauern versorgen die Bevölkerung mit hochqualitativen Lebensmitteln, sorgen für die Aufrechterhaltung unserer einmaligen steirischen Landschaft und versorgen die Menschen mit nachhaltiger, umweltfreundlicher Energie. Die künftigen Herausforderungen für die steirische Landwirtschaft sind aber sehr groß. Konkret nannte Wlodkowski die dramatische Preissituation am Schweinemarkt, die Aufrechterhaltung des ländlichen Wegenetzes und gesetzliche Auflagen im Naturschutz und in der Raumordnung.
„Wenn ein steirischer Bauer einen Euro an Leistungsabgeltung erhält, löst er damit, weil er sofort in seinen Betrieb investiert, 5 Euro an Wertschöpfung in der Steiermark aus. Durch die Aufrechterhaltung einer flächendeckenden bäuerlichen Landwirtschaft in der Steiermark sichern wir 120.000 Arbeitsplätze,“ erklärt Wlodkowski unmissverständlich.
Gerhard Wlodkowski geht auch mit den Schürern der Neiddebatte hart ins Gericht: „Wir müssen die Fakten klar auf den Tisch legen. Wenn uns die Arbeiterkammer immer als Lebensmittelpreistreiber hinstellt, dann kann ich nur entgegnen, ob es der Gesellschaft nicht wert ist, dass wir vom Brotpreis im Handel gerade einmal 4% des Preises für das Getreide, das wir als Bauern dafür liefern, erhalten.
Zur Ende Jänner stattfindenden Landwirtschaftskammerwahl sagte Wlodkowski, dass der Bauernbund vor großen Herausforderungen stehe. Bei der Wahl 2006 erreichte der Bauernbund 81,6 % der Wählerstimmen und stellt derzeit 35 von 39 Mitgliedern der Kammervollversammlung. Das gilt es zu verteidigen.
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