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5 Jahre solide Arbeit
Der Spitzenkandidat des Bauernbundes, Präsident Gerhard Wlodkowski, kann auf 5 Jahre solide Arbeit als Kammerpräsident zurückblicken. Trotz harter interner Auseinandersetzungen wie Milchstreik oder Lieferboykotte und der Finanz- und Wirtschaftskrise konnten dank der organisatorischen Stärke der Kammer und der politischen Stärke des Bauernbundes vor allem aber dank der guten internationalen Vernetzung sehr viele positive Entscheidungen für die Bäuerinnen und Bauern erreicht werden. Wlodkowski verweist dabei auf Beispiele wie den „Grünen Pakt“, in dessen Rahmen die Leistungsabgeltungen bis 2013 sichergestellt werden konnten, die Aktionen auf europäischer Ebene zur Stabilisierung des Milchmarktes durch Interventionen, Exporterstattungen und Milchprämien, die „Operation Paula“ im Rahmen der Windkatastrophe, das „Schweinesoforthilfeprogramm“ des Landes, oder die Einführung der äußerst effizienten und treffsicheren Weideprämie.
Das Wahlziel ist hoch gesteckt
Wlodkowski will das vorhandene Gewicht des Steirischen Bauernbundes bei Entscheidungen in Wien und in der Steiermark durch ein gutes Wahlergebnis verteidigen und weiter stärken, denn Wlodkowski ist überzeugt, „dass die Wählerinnen und Wähler die solide Arbeit des Bauernbundes und der Kammerführung honorieren werden.“ Die gute Verankerung innerhalb der ÖVP ist für die Durchsetzung bäuerlicher Interessen eine absolute Voraussetzung, was den Mitbewerbern durchwegs fehlt. Denn sowohl in der SPÖ als in der FPÖ werden die eigenen Agrarvertreter nicht ernst genommen, wie die Abstimmungen in den Gremien zeigen.
Der Zusammenschluss des unabhängigen Bauernverbandes mit den grünen Bauern scheint überhaupt kurios. „Offensichtlich vereinigen sich hier die Rebellen der Nation zu mehr Landidylle und Naturschutzauflagen statt aktiver Bewirtschaftung. Gerade im Ennstal erweist sich die Natura 2000 – Problematik als starke Einschränkung in der Wirtschaftweise der Bauern und diese wird nun auch vom UBV propagiert“, zeigt sich Wlodkowski enttäuscht über den Sinneswandel des UBV.
„Es kann nicht sein, dass nur wegen eines vermeintlichen Vorteiles Einzelner das große Ganze aufs Spiel gesetzt wird und dass gewisse Gruppierungen durch das Schüren von Neid einen Keil in die Bauernschaft treiben“, fordert Wlodkowski mehr Geschlossenheit und Solidarität unter den Bauern. „Der Steirische Bauernbund ist in diesen schwierigen politischen Zeiten der einzige Garant dafür, dass die Interessen aller Bäuerinnen und Bauern und des ländlichen Raumes wirksam, leistungsstark und erfolgreich vertreten werden“, meint Wlodkowski kämpferisch.
Starkes Team für eine starke Steiermark
Der Steirische Bauernbund setzt auf bewährte, weibliche und jugendliche Persönlichkeiten für die Kammerwahl. In der Vorstandssitzung am 17.12. wurden alle Kandidatinnen und Kandidaten einstimmig beschlossen, was als starkes Zeichen für die Geschlossenheit des Bauernbundes zu sehen ist.
Der Bauernbund schickt mit Gerhard Wlodkowski einen erfahrenen, international anerkannten, fachlich kompetenten und in der Verhandlungsführung versierten Spitzenkandidat ins Rennen, um die zukünftigen Herausforderungen von den Sparpaketen bis zur EU-Agrarreform im Sinne der Bäuerinnen und Bauern positiv gestalten zu können. Nur wer am Tisch sitzt, kann auch mitentscheiden.
Eine Ausgewogenheit in der Produktionsspartenabdeckung, die Berücksichtigung der Jugend und eine Erhöhung des Frauenanteiles konnten mit der neuen Kandidatenliste erreicht werden. Das Durchschnittsalter der Kandidaten konnte von 52 auf 45 Jahre gesenkt und die Frauenquote erhöht werden.
Zukunft gestalten
„In unserer Tradition als freie Unternehmer wollen wir keine staatlichen Geschenke, sondern gerechte Preise auf einem gerechten Markt. Unsere Leistungen für Umwelt, Natur und Gesellschaft – die nicht handelbaren Leistungen – sind durch ausreichende Direktzahlungen abzugelten“, wehrt sich Wlodkowski gegen vermeintlich staatliche Geschenke.
Die Konsumenten als Partner zu gewinnen und mit Projekten wie „Heimisch kaufen!“ oder den zahlreichen Hof- und Produktfesten eine umfassende Bewusstseinsbildung der Konsumenten zu erreichen, um deutlich zu machen, dass sie mit ihrer Einkaufsentscheidung über die Wertschöpfung in der eigenen Region und somit letztendlich über ihren eigenen Arbeitsplatz entscheiden, ist eine Grundaufgabe der Interessensvertretung. „Nur mit starken Erzeugerorganisationen, einer Bündelung des Angebotes und einer konsequenten Markenpolitik kann ein Gegengewicht zu den Handelskonzentrationen am Markt aufgebaut werden“ zeigt Wlodkowski den Weg für die Zukunft und verweist auf das 10-Punkte-Programm des Bauernbundes in der Anlage.
Mit Seriosität und Geschlossenheit für Ihr Eigentum
Für Gerhard Wlodkowski hat das Eigentum höchste Priorität: „Eigentum schafft die Möglichkeit unabhängig nach dem eigenen Gewissen zu handeln. Bäuerliche Familien haben über Generationen durch ihre nachhaltige Wirtschaftsweise jene Kulturlandschaft geschaffen, die nun viele für so schützenswert halten. Daher darf das bäuerliche Eigentum nicht durch Zwangsvorschriften und Verbote beschnitten werden. Wir stehen zu vertraglichen Vereinbarungen, wie Vertragsnaturschutz, Vertragswasserschutz, aber immer nach dem Prinzip der Freiwilligkeit mit entsprechenden Entschädigungen bei wirtschaftlichen Nachteilen.“
„Wir konnten bisher alle Angriffe auf Erhöhung der Grundsteuer und die Wiedereinführung der Erbschaftssteuer abwenden. Die Beibehaltung der Pauschalierung und des Einheitswertsystems auf Basis des Ertragswertes und nicht des Verkehrswertes steht für mich außer Frage“, wehrt sich Wlodkowski mit Vehemenz gegen ungerechtfertigte Pauschalangriffe!
Leistungs- und Fördergerechtigkeit verstärken
Wlodkowski verweist darauf, dass Österreich in jenen Bereichen, in denen nationale Regelungen möglich sind, bereits Degressionen nach der Betriebsgröße, Deckelungen und einen Sockelbetrag je Betrieb eingeführt hat, sodass kleine Betriebe eine höhere Hektarprämie erhalten als größere Betriebe. Im Bereich der Marktordnungszahlungen, die zu 100 Prozent aus EU-Mitteln finanziert werden und somit auch EU-weit einheitliche Regelungen gelten, war der österreichische Vorschlag der Betriebsdeckelungen bisher am Veto der Sozialisten Blair und Schröder gescheitert. Im neuen Kommissionsvorschlag ist auf Druck Österreichs die Möglichkeit von Betriebsgrößendegressionen, Förderobergrenzen und Ausschluss der Topverdiener vorgesehen.
Mit Seriosität und Geschlossenheit für alle Bauernfamilien
Wlodkowski hat kein Verständnis für den Klassenkampf der Sozialisten: „Wir unterscheiden nicht zwischen großen und kleinen Bauernhöfen, Voll- oder Nebenerwerbsbauern, weil für uns jeder Bauer und jede Bäuerin gleich viel zählt. Wir unterstützen investierende Betriebe und junge Hofübernehmer durch Direktzuschüsse und Agrarinvestitionskredite. Wir sorgen für einen fairen Ausgleich der natürlichen Benachteiligung unserer Betriebe durch die Ausgleichszahlung für Berg- und benachteiligte Gebiete. Wir stellen als einziges Land in Europa ein flächendeckendes Umweltprogramm mit Leistungsabgeltungen für die umweltgerechte Bewirtschaftung auf freiwilliger Basis zur Verfügung. Wir sichern die Leistungsabgeltungen und damit das Einkommen aller Betriebe und wir können auch umsetzen, weil die ÖVP voll hinter uns steht“, so Wlodkowski abschließend und lässt dabei keinen Zweifel an der Kompetenz des Bauernbundes aufkommen.
Vorteile der Stadtnähe nutzen und ländliche Räume stärken
FRITZ ZÖHRER, Milchbauer aus Frohnleiten und Spitzenkandidat im Wahlkreis I (Graz und Graz-Umgebung) will die Chancen der Stadtnähe nutzen und über die Direktvermarktung eine bessere Wertschöpfung lukrieren. „Die Konsumenten vertrauen auf die Qualität aus Bauernhand. Wir müssen bereits bei den Kindern für Bewusstseinsbildung sorgen“, verweist Zöhrer auf die Schulmilchproduzenten und fordert andere Schienen wie „gesunde Jause“ oder „steirische Äpfel“ an Schulen auszubauen. Weiters sieht Zöhrer in der Erhaltung und Absicherung der Bergbauern, „die eine hohe Bedeutung für die Schönheit des Landes und den Wert der Erholungslandschaft haben“, eine dringende Aufgabe. „Für die Verhandlungen zur EU-Agrarreform brauchen wir einen starken Bauernbund, damit die für die Stärkung der ländlichen Räume notwendigen Programme auch umgesetzt werden können“, so Zöhrer abschließend.
Aus Problemen Chancen machen
HANS REISINGER, Spitzenkandidat im Wahlkreis III (Oststeiermark) geht mit viel Zuversicht an die neue Herausforderung heran. „Größe und Vielfalt prägen die Land- und Forstwirtschaft in der Oststeiermark. Die Agrarwirtschaft steht als nachhaltiger Produzent von Lebensmitteln und Energie vor neuen Herausforderungen. Mit der Tradition der Bäuerinnen und Bauern und dem Mut der Jugend wollen wir die Zukunft unserer Region gestalten“. Weiters fordert Reisinger, „dass Ackerbau und Veredelungswirtschaft in der EU-Agrarreform Berücksichtigung finden, damit die Wettbewerbsfähigkeit auf den angespannten internationalen Märkten verbessert werden kann“.
Den Ländlichen Raum stärken
VIZEPRÄSIDENT HANS RESCH, Spitzenkandidat im Wahlkreis IV (Obersteiermark), sieht große Entwicklungsmöglichkeiten für den ländlichen Raum und kämpft für eine Änderung des abgestuften Bevölkerungsschlüssels im Rahmen des Finanzausgleiches. „Es geht nicht an, dass ein Wiener oft dreimal so viel wert ist wie ein Obersteirer, denn die Infrastrukturkosten sind am Land höher als in der Stadt. Zum anderen nutzen die Städter die von bäuerlicher Hand gemachten touristischen Schönheiten des Landes, die wir auch in Zukunft erhalten und zur Verfügung stellen wollen“, sieht Resch große Synergien zwischen Tourismus und Landwirtschaft. „Den Reichtum unserer Wälder zur Energiegewinnung und im Bauwesen zu nutzen und damit die Wertschöpfung in den Regionen zu steigern, dem Werkstoff Holz einen größeren Einsatzbereich zu geben und die Marktstärke der Waldbesitzer durch Angebotsbündelung und Zusammenschlüsse (Waldwirtschaftsgemeinschaften, Waldverbände) zu festigen“, ist für Resch eine große Herausforderung und Zugleich Chance für die Zukunft.
Steirische Bäuerinnen und Bauern sind das Fundament und das Herz unseres Heimatlandes!
Für AGRARLANDESRAT JOHANN SEITINGER sind die Leistungen und Arbeiten der steirischen Bäuerinnen und Bauern „das Fundament und das Herz unseres schönen Heimatlandes. Sie stehen für hervorragende Lebensmittel, kostbare Lebensräume und eine charakteristische Lebensfreude. Dies zu sichern und zugleich weiter zu entwickeln ist das oberste Ziel unserer Bäuerinnen und Bauern. Jeder Bauernhof ist ein wichtiges Puzzlestück im Gesamtbild einer Lebenskultur und eines erfolgreichen Landes. Dennoch brauchen unsere Bäuerinnen und Bauern eine starke Interessensvertretung, um sich am Markt und auch in vielen anderen Bereichen durchsetzen zu können. Nur die Geschlossenheit bringt den Erfolg, den wir für eine gute Zukunft brauchen.“
Die Bereiche Ausbildung und Beratung, die Kleinstrukturiertheit der bäuerlichen Betriebe sowie die umwelt- und tierschutzgerechte Erzeugung von Lebensmitteln sind die markantesten Kennzeichen steirischer Bauernschaft.
Für Landesrat Seitinger steht daher fest, dass eine gute Ausbildung das Wichtigste für die künftigen Hofübernehmer und Betriebsführer ist. Dazu gehören fachliche Kompetenz ebenso wie unternehmerisches Denken, Marketingkonzepte und das Verständnis für neue Geschäftsfelder, wie z.B. der Bereich der erneuerbaren Energiewirtschaft.
Im Bereich der Kleinstrukturiertheit stehen die steirischen Bauern im vollen Wettbewerb zur großen Agrarindustrie Europas. Es gilt, sich hier in Zukunft hinsichtlich der Benachteiligung im Handel besser darauf einzustellen und die Kräfte zu bündeln, um den Großanbietern Paroli bieten zu können. Dies ist möglich, wenn man verstärkt in starken Erzeuger- und Vermarktungs-gemeinschaften auftritt sowie Investitionen gemeinsam tätigt. Die Produktionskosten müssen dabei bereits im Frühstadium überlegt und kalkuliert werden.
Die Ziele einer umwelt- und tierschutzgerechten Erzeugung von Lebensmitteln sind die Bereitstellung leistbarer Lebensmittel höchster Qualität für den Konsumenten, die Gewährleistung der Versorgungssicherheit und ein Erhalten der touristisch wertvollen Landschaftsgebiete in der Steiermark. Um all das zu gewährleisten, braucht es auch weiterhin Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete.
„All die genannten Grundlagen können nur dann sichergestellt werden, wenn es eine starke bäuerliche Interessensvertretung gibt, die sich auch gesellschaftspolitisch organisiert und damit das gesamte Wohl und die Volkswirtschaft im Auge hat. Die Verantwortung der Bauernschaft geht weit über ihr ureigenstes Interesse hinaus“, so Landesrat Seitinger abschließend.
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