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"Die Ergebnisse des Kommissionsberichts bestätigen den europaweit schlimmen Zustand des Milchmarktes. Die europäischen Milchpreise befinden sich auf einem existenzbedrohenden Erzeugerpreisniveau. Der Marktbericht bestätigt die aktuelle drastische Situation für viele Milcherzeuger. Kein Bauer in Europa kann mit Preisen von 21 Cent pro Liter Milch erzeugen."
Für die ÖVP-Europaparlamentarierin habe die Ausdehnung der Intervention zwar eine Linderung der akutesten Absatzprobleme in manchen EU-Mitgliedstaaten gebracht, die auf die Produktion von Butter und Magermilchpulver setzen. "Die Vorschläge der EU-Kommission zu einer Stabilisierung des Milchmarktes sind enttäuschend und können zusammen mit den Maßnahmen der Mitgliedstaaten die Krise nicht lindern, da diese Maßnahme keine sofortige Wirkung auf dem Milchmarkt haben", sagte Köstinger. "Langfristig wäre es allerdings notwendig, z.B. im Bereich der lebensmittelverarbeitenden Betriebe anzusetzen. Eine Rückkehr zu tierischen Fetterzeugnissen ist unabdingbar. Dies würde eine effektive und langfristige Entlastung des Marktes mit sich bringen" führt Köstinger weiter aus.
"Nicht richtig ist es jedoch, wenn die Kommission in ihrem Bericht behauptet, dass Quotenregulierungen nach unten oder deren 'Einfrieren' mit Berufung auf die Ergebnisse des Health Checks unmöglich seien. Das Europäische Parlament hat seine Zustimmung zur Erstellung dieses Marktberichtes nur unter der Voraussetzung gegeben, dass Studien die Marktsituation genau beobachten würden und die Möglichkeit einer entsprechenden Nachjustierung in Folge möglich wäre. Wenn die Kommission jetzt eine solche Justierung mit Berufung auf den Health Check ablehnt, entwertet sie damit ihre eigene Studie", widerspricht Köstinger den Schlussfolgerungen der EU-Kommission. "Politik muss für die Menschen und ihre Sorgen da sein", so Köstinger abschließend.
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