„Die österreichische Landwirtschaft hat in den letzten Jahren erfolgreich gearbeitet. Auch bei der Bevölkerung stehen wir hoch im Kurs. Auf unseren Bauernhöfen sind gute Grundlagen für die Zukunft gelegt worden“, betonte Bundesminister Berlakovich in seinem Eröfffnungsreferat. Was braucht unsere Landwirtschaft, um den Weg der bäuerlichen Bewirtschaftung weitergehen zu können? Wo liegen unsere Zukunftsfelder? Wie können wir sicherstellen, dass der Bauernhof langfristig wirtschaftlich stark und als Wohn- und Familienraum attraktiv bleibt? Im letzen Jahr haben Agrarexperten und –expertinnen gemeinsam mit Jugendlichen, der Wissenschaft, Medienleuten sowie Konsumentinnen und Konsumenten dazu ihr Wissen und ihre Perspektiven auf den Tisch gelegt. „Jetzt müssen wir die Zukunftsdiskussion, die bisher von Expertinnen und Experten geführt wurde, auf die Bauernhöfe tragen. Denn erst in der Praxis entscheidet es sich, ob gute Konzepte realisierbar sind. Ich lade Sie ein, bei diesen für unsere Zukunft wichtigen Themen mitzudiskutieren“, so Berlakovich weiter. Jede einzelne Bäuerin und jeder einzelne Bauer ist eingeladen, an dieser Zukunftsdiskussion teilzunehmen, die neuen Herausforderungen zu diskutieren und Ideen für das Zukunftsfeld Bauernhof einzubringen. So können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Meinungen und Anliegen einbringen. Die Bereitschaft der aktiven Mitarbeit hier in Lannach war so gewaltig, was ein eindeutiges Indiz ist, dass diese Veranstaltungsreihe den Nerv der Zeit perfekt trifft. So konnten trotz einer Veranstaltungsdauer von weit mehr als drei Stunden, nicht alle Fragen abgehandelt werden. Die vor Ort nicht thematisierten Anliegen nahm Niki Berlakovich mit nach Wien, wo sie in den weiteren Prozess „Zukunftsfeld Bauernhof“ eingearbeitet werden.

Als besonderen Gast durften die Teilnehmer die Spitzenkandidatin des Österreichischen Bauernbundes zur Wahl ins Europäische Parlament, Jungbauernbundesobfrau Elisabeth Köstinger begrüßen. Sie machte uns deutlich klar, wie wichtig es ist, auch in Zukunft einen Vertreter in Brüssel zu haben, der für die Anliegen und Interessen der Bäuerinnen und Bauern und des ländlichen Raumes kämpft. „Ich bin auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Lavanttal aufgewachsen, habe dort tagtäglich mitgearbeitet und erlebt, mit welchen Herausforderungen die Bäuerinnen und Bauern vor Ort dauernd konfrontiert sind“ erzählt Köstinger über sich. „Und weil mir die österreichische Landwirtschaft am Herzen liegt“, betont Köstinger weiter, „hat es mich sehr gefreut, dass ich vom Österreichischen Bauernbund zur Spitzenkandidatin für die Wahl ins EU-Parlament nominiert wurde“. „Gemeinsam können wir es schaffen, damit unsere Interessen auch in Zukunft entsprechend gewahrt werden und unsere Anliegen direkt in Brüssel Gehör finden“ schloss Köstinger ihre Ausführungen mit dem Appell an die Teilnehmer, von Ihrem Wahlrecht am kommenden Sonntag Gebrauch zu machen und mit einer Stimme für die ÖVP und einer Vorzugsstimme für sie der Zukunft des ländlichen Raums eine Chance zu geben. Die perfekte Abrundung dieses wirklich informativen und spannenden Abends war durch ein tolles Buffet mit einem Streifzug über die Delikatessenlandschaft aus unseren Steirischen Genussregionen gegeben. Dort diskutierten die Besucherinnen und Besucher noch bis weit nach Mitternacht untereinander und mit den Referenten.
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