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Mit dem „Club Genuss“ sollen insbesondere Gastronomie und Tourismus auf die heimische Landwirtschaft setzen und mit Produkten aus der Region für unsere Heimat werben. Die Veranstaltungsreihe „Club Genuss“ startet in der „Genusshauptstadt“ Graz, wird sich über die gesamte Steiermark ausbreiten und im Herbst 2010 in Wien den Abschluss finden. Dabei wird im Wesentlichen auf zwei bestehende Projekte gesetzt: auf die Dorfwirtshauskultur und die Genussregionen. Die Degustationsmenus sind saisonal und regional abgestimmt, werden vom Koch und ausgewählten Produzenten kommentiert und sollten von regionalen Meinungsbildnern genossen werden. „Was wir wollen ist eine Renaissance der Dorfgasthäuser als identitätsstiftende Einrichtung in ländlichen Gemeinden. Ihre Funktion ist sozusagen Labestation und Begegnungszentrum für die Menschen“, erklärte Grillitsch.
Wo Steiermark drauf steht, ist Steiermark drin
„Unsere weiß-grüne Lebensqualität ist ein großer Wachstumsmarkt: Wohlfühlen, Entspannen, Sinnlichkeit und Genuss sind dabei ganz entscheidende Faktoren“ verweist Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer unter dem Motto „Mit allen Sinne wahrnehmen“ auf die Bedeutung von Landwirtschaft und Kulturlandschaft auf den Tourismus.
„Die Steiermark hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich als Land der Genusskultur etabliert und hat heute unter Österreichs Bundesländern den Ruf, das „Schlaraffenland“ schlechthin zu sein. Reiht sich doch eine herzhafte Köstlichkeit an die andere, ganz zu schweigen von kulinarisch so einzigartigen Leitprodukten wie der „Almochse“, das „Sulmtaler Huhn“, der Steirerkas oder das Kürbiskernöl“ nennt Schützenhöfer nur einige Beispiele.
Die „Qualitätsoffensive 2008“ hat gezeigt, dass die steirischen Wirte und Gastronomen in der Vergangenheit eindrucksvoll dazu beigetragen haben, steirischer Gastlichkeit in ihrem Spannungsbogen zwischen Ursprünglichkeit und heutigen lukullischen Anforderungen einen originären Qualitätsstempel aufzudrücken
Heimische Qualität sichtbar machen
„In der heimischen Küche werden vermehrt regionale Lebensmittel zu geschmackvollen Gerichten verfeinert. Der Trend zu mehr Regionalität kommt sowohl in der Gastronomie als auch beim Kochen zu Hause zum Tragen. Ziel ist es, neue Gäste für Österreich und seine Regionen zu begeistern, vor allem aber der Sehnsucht vieler Menschen nach authentischen Lebensmitteln mit klarer regionaler Herkunft nachzukommen. Jeder Einzelne soll als Gast in einer Genuss Region die landschaftlichen Besonderheiten und die in der Region fest verwurzelten kulinarischen Spezialitäten erleben und genießen können“ erklärt Bauernbundobmann Gerhard Wlodkowski.
Dabei unterstützen uns starke Partner in den Bereichen Gastronomie, Tourismus, Gewerbe und Handel. Die Gastronomie trägt viel zum Image und der Qualität unserer Lebensmittel bei und ist zudem das kulinarische Schaufenster unseres Landes. Die Herkunft von Lebensmitteln ist neben Qualität, Frische und dem Gesundheitsaspekt für Konsumenten besonders wichtig. Besonderer Wert wird auf die regionale Herkunft der Lebensmittel gelegt. Zudem ist "Regionalität" für den Tourismus wichtig, weil die Kulinarik eine große Rolle in der Auswahl des Urlaubszieles Steiermark spielt. Wenn man Touristen fragt, ist das "Genießen landes-typischer Speisen und Getränke" eine der Top-Aktivitäten der Urlaubsgäste in der Steiermark. Die kulinarischen Schätze der Steiermark sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Identität und Lebensart. Sie prägen durch ihre traditionelle Erzeugung die Regionen, deren gepflegte Kulturlandschaften das Tourismusland und machen die Steiermark einzigartig.
„Mit Sympathieaktionen sollte das Bewusstsein der Konsumenten zum Konsumpatriotismus gestärkt werden. Sie entscheiden mit ihrem täglichen Einkaufsverhalten über die Zukunft ihrer Heimat“, richet Gerhard Wlodkowski seinen Appell an die Konsumenten.
Die Kampagne GENUSS REGION ÖSTERREICH
Die Kampagne GENUSS REGION ÖSTERREICH wurde 2005 von Lebensministerium, Agrarmarkt Austria und den Bundesländern zur Stärkung der ländlichen Regionen ins Leben gerufen. Seitdem finden sich 113 Genuss Regionen auf der österreichischen Landkarte. Das Angebot ist breit gefächert: neben Gemüse-, Obst-, Fisch-, Fleisch- und Käseregionen findet man auch Regionen, die verschiedenste Säfte und Moste präsentieren. Mit den 15 steirischen Genussregionen wurden Absatzmöglichkeiten für steirische Spezialitäten verbessert.
Der Fokus im Jahr 2009 liegt in der Vertiefung der bereits bestehenden Genuss Regionen. Das heißt, dass mit Hilfe der 2008 gegründeten GRM GenussRegionen Marketing GmbH. die Kooperationen mit Handel, Gastronomie und Tourismus verstärkt werden sollen.
Eine Voraussetzung um die eigene Genuss Region optimal vermarkten zu können, ist der dreiteilige Profilbildungsprozess, der von der GRM bei bereits bei der überwiegenden Mehrheit der Genuss Regionen durchgeführt wurde. Die Regionen sollen dabei auf ihre Stärken und Schwächen hingewiesen werden, um die Voraussetzungen für die Ansprüche des Marktes leichter und schneller erfüllen zu können.
Auch 2009 wird es die Auszeichnung von Genuss Paketen mit der „Goldenen G-Nuss“ geben. Mit den Genuss Paketen wird die Region mit allen Sinnen erlebbar gemacht. Mehr Informationen finden sie auf der Homepage www.genuss-region.at.
Themendialog 2020
Als Plattform für die Anliegen des Ländlichen Raumes wurden unter Einbeziehung externer Experten und Wissenschafter die sensiblen Bedürfnisse der Menschen aufgearbeitet und zukunftsweisende Ideen und Lösungsvorschläge erarbeitet, welche die Gesellschaft in ihrer Entwicklung und in ihrem Fortkommen unterstützen.
Im ländlichen Raum ist die vor Ort vorhandene Infrastruktur von zentraler Bedeutung. Dazu gehören eine ausreichende Versorgung mit Grunddienstleistungen, Straßen, Schienen, Breitband (Glasfaser) sowie Ernährungssicherheit und die Unabhängigkeit bei der Energieversorgung.
Arbeit, Einkommen und Kaufkraft sind die Triebfedern des soziokulturellen Zusammenlebens und damit von höchster gesellschaftspolitischer Bedeutung. Die Dorfwirtshauskultur ist ein integrativer Treffpunkt zur Erhaltung der gewachsenen und funktionierenden gesellschaftlichen Strukturen – am besten mit regionaler Hausmannskost!
Hintergründe Club Genuss
Die Steiermark hat auf jeden Genusswunsch die passende Antwort – von den Bergregionen bis zum Thermenland, vom Almo bis zum Weinland. Die wunderschöne Kultur-, Natur- und Erholungslandschaft bietet Einheimischen und Gästen eine hervorragende Lebensgrundlage. Die Entscheidung für steirische Spezialitäten ist auch eine Entscheidung für die Lebensqualität unserer Heimat. Diese von unzähligen fleißigen Händen aus allen Branchen geformte „Heimat“ können wir nur dann in dieser Pracht erhalten, wenn unsere Bauern, unsere Lebensmittelverarbeiter, unsere Nahversorger, unsere Klein und Mittelbetriebe, also unsere Regionalwirtschaft auch in Zukunft einen angemessenen Preis für ihre Leistungen erzielen kann. Das Forum Land hat sich eine unverwechselbare Vernetzung von Wirtschaft, Kultur, Tourismus und regionalspezifischer Identität zum Ziel gesetzt.
Idee “Forum Land”
Das Forum Land ist eine offene Plattform zur Stärkung des ländlichen Raumes als attraktiven Wirtschafts- und Lebensraum. Zur Erreichung der Ziele werden eine Reihe von Maßnahmen gesetzt und Aktivitäten gestartet bzw. unterstützt.
- Ausarbeitung von Strategien zur Stärkung der wirtschaftlichen Stabilität des ländlichen Raumes und der Sicherung der gesellschaftlichen Bedeutung.
- Initiieren von Diskussionsprozessen sowie professionelle Unterstützung von Initiativen und Projekten aller Art.
- Förderung der wissenschaftlichen Begleitung durch Auf- und Ausbau eines Expertenpools.
- Wegbereitung für ein offenes Klima als Basis eines lebendigen Kulturraumes.
- Ausrichtung aller Maßnahmen am Prinzip der Nachhaltigkeit im Sinne eines integrierten Umwelt- und Naturschutzes.
- Über den Agrarsektor hinaus Miteinbeziehung von Meinungsträgern, Experten und allen Interessierten in den Diskussions- und Entwicklungsprozess sowie Integration von Sportlern, Künstlern und Wirtschaftstreibenden.
- Veranstaltungs- und Ideenmanagement für ein aktives Miteinander.
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