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„Österreich konnte sein Gentechnik-Anbauverbot erfolgreich verteidigen“, begrüßt Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch den Beschluss im EU-Umweltrat. „Mit gestärktem Rücken – der Nationalrat hat die Woche davor einen entsprechenden Fünf-Parteien-Antrag zur Beibehaltung des Anbauverbots eingebracht – konnte Berlakovich die nötige Unterstützung in Brüssel erkämpfen“, so Grillitsch erfreut. Der österreichische Bauernbundchef warnt aber gleichzeitig davor, „dass es nicht sein kann, dass der EU-Umweltrat heute im Sinne Österreichs abgestimmt hat, aber die Kommission bei nächster Gelegenheit wieder versucht, den Gentechnik-Anbau durch die Hintertür auf die Tagesordnung zu setzen.“
„Anders als in der Medizin, wo die Gentechnik inzwischen alltäglich ist, sehen die Bauern in Österreich keinerlei Vorteile oder Nutzen darin. Auch die Konsumenten lehnen eine solche Landwirtschaft in unserem Land ab. Österreichs Bauern wollen daher weiterhin auf diese Technologie verzichten. Damit sichern sie nicht nur den EU-weit höchsten Bio-Anteil ab, sie schaffen sich auch neue internationale Märkte, wie zum Beispiel im Saatgutbereich. Doch wir verurteilen jeden Missbrauch dieses Themas für einen aktionistischen und billigen Anti-EU-Wahlkampf im Vorfeld der heurigen Europawahl", erklärte Präsident Gerhard Wlodkowski, Obmann des Steirischen Bauernbundes.
Das Bekenntnis der österreichischen Landwirtschaft zur gentechnikfreien Produktion ist eine Chance für die heimischen Bäuerinnen und Bauern und ein Signal für den Konsumenten, dass Lebensmittel aus Österreich nach höchsten Standards produziert werden.
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