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| Abgeordnetenkonferenz der Steirischen Volkspartei 15.-16. Jänner 2009 |
Agrarlandesrat Hans Seitinger präsentiert Zukunftsprogramm „Mehr für das Land“.
Nicht zuletzt die Gaskrise rückte die Wichtigkeit der Forcierung des Einsatzes erneuerbarer Energien wieder in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Seitinger wird im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsmodells ein „Erneuerbares Energiekonzept“ für alle steirischen Gemeinden ins Leben rufen.
In diesem Bereich hat die steirische Land- und Forstwirtschaft die Möglichkeit, sich im Spannungsfeld der Versorgungssicherheit neuerlich positiv hervorzuheben. Seitinger spannte den Bogen vom Klimaschutz über die Produktion heimischer Lebensmittel mit dem Appell an die Konferenzteilnehmer, den Komsumpatriotismus weiter zu stärken, hier als Multiplikatoren und Meinungsbildner in der Bevölkerung zu fungieren, bis hin zum großen Zukunftsthema „Unternehmen Bauernhof“.
Die Verantwortungsträger in der Agrarpolitik auf österreichischer, europäischer und internationaler Ebene haben den Auftrag, auch in Zukunft für klar kalkulierbare Rahmenbedingungen für die Bäuerinnen und Bauern zu sorgen, damit sie die Versorgung der Steirerinnen und Steirer mit hochqualitativen Lebensmitteln und die Erhaltung unserer einmaligen Kulturlandschaft auch in Zukunft gewährleisten können.
Weiters sieht unser Landesrat im Bereich des Wohnbaus große Chancen und Möglichkeiten für die Zukunft.
Die Reduzierung des Einsatzes fossiler Energieträger, welche ja vorwiegend aus krisengeschüttelten Regionen unserer Erde stammen und der Umstieg auf erneuerbare Energieträger sind die Kernanliegen Seitingers in diesem Bereich. Er zeigte auf, wie man über die Wohnbauförderung die Forcierung der thermischen Sanierung ganz gezielt steuern kann.
Allein durch die Holzbauoffensive konnte der Einsatz von Holz im Wohnbau in den letzten Jahren von 5 auf 25 % gesteigert werden Diese Steigerung lässt sich direkt in regionale Wertschöpfung umlegen und schuf zahlreiche echte heimische Arbeitsplätze.
In seinem Konzept im Rahmen des Weiß-Grünen Weges ist auch eine Nachhaltigkeiststrategie für das Land, das die Bereiche Beschaffungswesen, Energie und Lebensmittel (Bsp. LKH) umfasst, enthalten.
So wie Hans Seitinger sein umfangreiches Arbeitsprogramm für die Bereiche Landwirtschaft, ländlicher Raum, Wohnbau, Energie- Wasser und Abfallwirtschaft vorstellte, präsentierten auch unsere weiteren Regierungsmitglieder Mag. Christina Edlinger-Ploder und Dr. Christian Buchmann ihre Ideen und ambitionierten Programme für die jeweiligen Zuständigkeitsbereiche.
Nach einem mitreißenden und motivierenden Abschlussreferat von Landesparteiobmann, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, der die gesamten Themenkreise im Rahmen des Weiß-Grünen Weges noch einmal zusammenfasste und insbesondere die europaweite Umsetzung der ökosozialen Marktwirtschaft, die Schaffung von „Greenjobs“ und die Einhaltung der Klimaschutzziele einmahnte und uns zur gemeinsamen, konstruktiven Arbeit für unsere Steiermark aufrief, ging die Konferenz zu Ende und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten voll Energie und Tatendrang ins politische Jahr 2009, wo zahlreiche Herausforderungen auf uns warten.
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