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| Statements Mag. Michael Holzbauer von der Johannes Kepler Universität Linz |
Würde es in Österreich keine Landwirte mehr geben hätte das viele ungeahnte Folgen:
- Für 80 Prozent der Landesfläche gäbe es niemanden mehr, der die Verantwortung trägt; so groß ist der Umfang der land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen.
- Die positive Handelsbilanz beim Tourismus fände infolge des Verschwindens der spezifischen Erholungslandschaften ein rasches Ende.
- Die Almen und die extensiv bewirtschaftete Kulturlandschaft, seit Jahrhunderten charakteristisch für den mitteleuropäischen Raum, würden ebenso verschwinden wie die Besiedlung der Berggebiete.
- Ein Großteil des heimischen Waldes bliebe unbewirtschaftet. Die Folgen: keine Holzwirtschaft – auch eine der großen ökonomischen Erfolgsgeschichten Österreichs – und keine Schutzfunktion vor Lawinen, Muren und weiteren Naturgefahren.
- Massive Beeinträchtigungen bei der Qualität der natürlichen Ressourcen Wasser, Luft und Boden.
- Keine Versorgung mit qualitativ hochwertigen, frischen heimischen Lebensmitteln sowie keine regionalen und saisonalen Schmankerln.
- Keine erneuerbare Energie aus Biomasse und dem Rohstoff Holz.
- Verlust Tausender Arbeitsplätze in den vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereichen.
- Mehr Landflucht und mehr Pendler infolge des Verlustes von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum.
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