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| Statements Landesrat Hans Seitinger |
Landesrat Hans Seitinger zog eingangs Bilanz über das Agrarjahr 2007. Bei diesem „Wechselbad“ sei zwar vieles positiv – „Grünland, Getreide, Erntebilanzen, Holz, Milch und Wein“, doch die Preisentwicklung bei den Schweinen, vor allem bei den Ferkeln sei überhaupt nicht in Ordnung. Er habe deshalb auch mit Mitteln des Landes rasch und unbürokratisch geholfen. Stichwörter: AIK-Stundung für Ferkelproduzenten und Ankaufshilfe für Jungsauen.
In der Landespolitik, so Seitinger, sei vieles schwieriger geworden, seit man nur mehr die Nummer zwei im Lande ist. Zwar betonen die Sozialdemokraten in jeder Sonntagsrede, wie viel sie für die Bauern übrig hätten, die Realität zeige aber das genaue Gegenteil. Hätte der Bauernbund vor rund einem Jahr nicht innerhalb weniger Stunden eine unübersehbare Zahl an Demonstranten gegen Landeshauptmann Franz Voves (SP) in dessen Burghof gebracht, wären den Bauern fünfundzwanzigprozentige Kürzungen bei den Kammermitteln, bei der Kofinanzierung und bei der Investförderung ins Haus gestanden. Die Regierung habe nämlich mit ihrer roten Mehrheit gegen die Volkspartei schon einen dahingehenden Antrag für den budgetzuständigen Landtag beschlossen gehabt.
Auch Seitinger appellierte, das Ergebnis des „Grünen Paktes“ nicht gering zu reden. Sein gebrachtes Rechenbeispiel hab dem Landesrat völlig recht: Vor dem EU-Beitritt 1995 haben die steirischen Bauern jährlich 200 Millionen Schilling an öffentlicher Unterstützung erhalten. Heute sind es 200 Millionen Euro, also das Vierzehnfache. „Macht daher den Inkassobesuch und Kalenderverkauf zum Jahreswechsel nicht zum Jammerfeiertag“ bat Seitinger die anwesenden Funktionäre mit dem Wunsch, dies auch an die Ortsbauernbundobleuten weiterzusagen
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