Der diesmalige Hauptreferent VP-Landesparteiobmann und Verhandlungsteam-Mitglied Hermann Schützenhöfer konnte neben den zähen Verhandlungen und den anfänglichen klimatischen Probleme der Verhandler, Positives für die Bauern berichten. Wenn es zu einer großen Koalition kommt, stehen den Bauern und dem ländliche Raum 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung, das wurde bereits ausverhandelt. Davon werden rund 2,9 Milliarden benötigt, um die Kofinanzierungsgelder zu 100 Prozent aus Brüssel abholen zu können, der Rest fließt in nationale Maßnahmen.

Agrarlandesrat Hans Seitinger begrüßte zwar, dass die Verhandlungen in Wien zur Zeit nicht schlecht verliefen, wies aber darauf hin, dass der sozialistische Klassenkampf gegen das bäuerliche Eigentum im Land unterschwellig weitergeht. Zum Grundwasserproblem in der südlichen Steiermark meinte er: Hier dürfe es „keine Rückendeckung für ein paar Spitzbuben“ zum Schaden der vielen korrekt wirtschaftenden Bauern geben.

Fritz Grillitsch zeigte sich froh darüber „wieder am Verhandlungstisch“ zu sein. „Planungssicherheit und Kalkulierbarkeit“ für die Bauern setzt eine Regierungsbeteiligung der ÖVP voraus.

Landesobmann Wlodkowski ging abschließend noch auf die Erfolge des letzten Jahres ein. Nach langer Zeit können die Bauern sich über gute Preise, höhere Rinderexporte und den wachsenden Energiemarkt freuen.
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