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| Mit vereinter Kraft für die steirischen Bauern |
In der heutigen Abschlusspressekonferenz zur Landwirtschaftskammerwahl bekräftigte Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer die Rolle des Bauernbundes als Anwalt des Ländlichen Raums: "Die ÖVP steht zu den Bauern, wir anerkennen die Leistungen der Bauernschaft für den ländlichen Raum".
Schützenhöfer wies darauf hin, dass die ÖVP dafür eintritt, dass das Agrarbudget gestärkt wird. Zugleich kritisierte er die Rolle der SPÖ: "Die SPÖ agiert klassenkämpferisch, die Bauern dürfen sich nicht auseinanderdividieren lassen." Schützenhöfer zu den SPÖ-Bestrebungen von Gusenbauer zur Kürzung des Agrarbudgets: "Wer SPÖ wählt, entscheidet gegen die Bauern". Schützenhöfer bezeichnete den Spitzenkandidaten des Bauernbundes, Präsident Gerhard Wlodkowski, als verlässlichen starken Anwalt für die steirische Bauernschaft, dem er seine volle Solidarität und Unterstützung versichert.
Präsident Gerhard Wlodkowski stellte die Erfolge des Bauernbundes dar: "Wir konnten die Pauschalierung aufrecht erhalten, das Bundestierschutzgesetz bietet durch die Vier-Parteien-Einigung eine erfolgreiche Basis, die Ökostromgesetzesnovelle setzt ein wichtiges Zeichen für Alternativenergien und durch die Maßnahmen im Sozialbereich - Stichwort Kindergeld für alle Bäuerinnen - konnten erfolgereiche Akzente gesetzt werden". Wlodkowski:
"durch Geschlossenehit wurde viel erreicht".
Vizepräsident Hans Resch: "die Erhaltung des ländlichen Wegenetzes und der Ausbau der Breitbandtechnoloigie sind wichtige Zukunftsprojekte, der Baustoff Holz sollte künftig auch noch stärker im Mittelpunkt stehen."
Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer beweist einmal mehr, dass die ÖVP hinter ihren Bauern steht und ihre Anliegen ernst nimmt. Der Bauernbund ist nicht nur eine tragende Säule innerhalb der ÖVP, sondern auch Garant für effiziente Interessensvertretung innerhalb der Bauernschaft und für den ländlichen Raum als Ganzes. Von den Leistungen der Bauern profitiert neben dem Tourismus vor allem die Gesellschaft insgesamt als Nutzer und Genießer unserer wunderbaren Kultur-, Natur- und Erholungslandschaft.
Schützenhöfer unterstreicht die Bedeutung der Programme der ländlichen Entwicklung und sichert seine Unterstützung bei den Budgetverhandlungen zu. Damit jeder Euro aus Brüssel abgeholt werden kann, müssen die entsprechenden Landesmittel sichergestellt werden. Darüber hinaus ist vor allem der ländliche Wegebau nicht nur eine Frage der Bauern, Bildung und Beratung sind Grundvoraussetzungen für eine aktive und innovative Jugend.
Schützenhöfer weiß aber auch, dass der Bauernbund ein gutes Team hat mit einem Spitzenkandidaten, der ein kompetenter und unverwechselbarer Vertreter der Anliegen der Bauern und der bäuerlichen Jugend ist, der den ländlichen Raum in seiner Gesamtheit sieht und die Partner aus Tourismus und Handel mit einbindet. Vizepräsident Hans Resch ist ein moderner und dynamischer Kämpfertyp mit viel kommunalpolitischer Erfahrung.
Der Spitzenkandidat des Bauernbundes, Präsident Gerhard Wlodkowski, ist seit fünf Jahren bei den Bauern und für die Bauern unterwegs, während seine Mitbewerber erst drei Wochen vor einer Wahl den Bauernstand entdecken. Wlodkowski wehrt sich mit Vehemenz gegen die Klassenkampfstrategie der SPÖ, die durch eine Spaltung von Klein und Groß die Geschlossenheit der Bauernschaft und damit ihre Verhandlungsstärke untergraben möchte. „Mit einem Anteil von rund vier Prozent an der Gesamtbevölkerung können wir es uns nicht leisten, uns intern zu spalten“ ruft Wlodkowski zur Geschlossenheit auf. „Unsere politischen Mitbewerber, die die letzten fünf Jahre ohnehin nicht in Erscheinung getreten sind, versuchen jetzt rechtzeitig vor der Wahl einen Keil in die Bauernschaft zu treiben, um sie dann über den Tisch ziehen zu können. Denn hinter keiner wahlwerbenden Organisation steht eine Partei, der die Bauernanliegen am Herzen liegen. Die ÖVP hat über Jahre hindurch ihre Unterstützung der bäuerlichen Betriebe bewiesen und für machbare Rahmenbedingungen gesorgt. Und der Bauernbund sitzt mit am Tisch und wird gehört, wenn Entscheidungen getroffen werden. Unsere Bilanz beweist, dass uns viel gelungen ist“, bringt Wlodkowski die politische Wirkung auf den Punkt. Der Ruf nach Förderung der Arbeitskräfte am Bauernhof macht die bäuerlichen Betriebsführer zu staatlichen Lohnempfängern, und das widerspricht dem Selbstverständnis eines freien Bauern. „In unserer Tradition als freie Unternehmer wollen wir keine staatlichen Geschenke, sondern gerechte Preise auf einem gerechten Markt. Unsere Leistungen für Umwelt, Natur und Gesellschaft – die nicht handelbaren Leistungen – sind durch ausreichende Direktzahlungen abzugelten“, wehrt sich Wlodkowski gegen vermeintlich staatliche Geschenke.
Einzig und allein der Bauernbund ist für alle Bauern da, für die kleinen und für die größeren, für die biologisch und die konventionell wirtschaftenden, für die Voll- und für die Nebenerwerbsbetriebe, für die „Intensiven“ und die „Extensiven“. Keine einzige dieser Gruppen wird behaupten können, von der Bauernbundpolitik der letzten Jahre nicht unmittelbar profitiert zu haben.
„Wir unterstützen Biobauern sowohl in ihrem Bemühen, die Absatzmöglichkeiten zu verbessern als auch bei der Abgeltung ihrer Umweltleistungen. Wir fördern und unterstützen den Aufbau von Markenprogrammen und deren Markteinführung. Und wir optimieren die Rahmenbedingungen für „konventionell“ wirtschaftende Betriebe, denn der Konsument entscheidet mit seinem Kaufverhalten über den Absatz der Produkte. Schließlich müssen wir das produzieren, was der Konsument verlangt. Natürlich bemühen wir uns, das Bewusstsein der Konsumenten für die heimischen Lebensmittel und die Wertschöpfung in den Regionen zu stärken“, erläutert Wlodkowski seine Markenstrategie.
Den Einsatz für faire Preise, den Schutz des Eigentums und die Nutzung der erneuerbaren Energieträger zur Senkung der Energiekosten und zum Schutz des Klimas nennt Wlodkowski als größte Herausforderungen für die nächsten fünf Jahre.
Vizepräsident Hans Resch verweist auf die Bedeutung der Forstwirtschaft im waldreichsten Bundesland Österreichs und die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Rohstoffes Holz. Aber auch die Milchbauern sind ihm ein besonderes Anliegen. Er fordert die Molkereien auf, mit innovativen Produkten die Absatzmöglichkeiten weiter zu verbessern und durch engere Kooperationen am Markt stärker aufzutreten. Die erstmals positive Außenhandelsbilanz am Käsesektor zeigt, dass die Bemühungen der Molkereien wirtschaftliche Erfolge bringen.
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