Bundeskanzler und Außenministerin informierten Bauernbundpräsidium


Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, Außenministerin Ursula Plasnik und Landwirtschaftsminister Josef Pröll informierten heute bei einem um die Präsidenten der Landwirtschaftskammern und um die Landesagrarreferenten erweiterten Bauernbundpräsidium über die Ergebnisse der EU-Budgetverhandlungen in Brüssel und über die WTO-Ministerkonferenz in Hongkong. „Dabei konnten sich alle Präsidiumsmitglieder davon überzeugen, dass der Bundeskanzler und sein Verhandlungsteam ein Ergebnis nach Hause gebracht haben, das Österreich auch künftig gute Chancen für die weitere Entwicklung des ländlichen Raums bietet. Diese Chancen müssen offensiv genutzt werden. Das Ergebnis war keineswegs selbstverständlich, sondern ist dem großen Verhandlungsgeschick des Bundeskanzlers zu verdanken“, sagte Bauernbundpräsident Abg. z. NR Fritz Grillitsch, der Vorsitzende des Präsidiums.

„Das Ergebnis, mit dem ein klares Bekenntnis zum ländlichen Raum abgelegt wurde, ist umso mehr zu begrüßen, als die SPÖ heute ihre unerträgliche Politik der Verunsicherung und des Schlechtredens im Nationalrat konsequent fortgesetzt hat. Obwohl den zerstörerischen Absichten der Sozialisten in Brüssel eine deutliche Absage erteilt wurde, verstehen sie es offenbar immer noch nicht. Anders sind die heutigen polemischen und populistischen Aussagen von SPÖ-Chef Gusenbauer und Klubobmann Cap nicht zu erklären. Sie beharren offenbar auf ihrer Forderung nach einem Kahlschlag der Landwirtschaft“, so Grillitsch.

„Die heutigen Ereignisse zeigen einmal mehr, dass die Sozialisten nach wie vor gerne als Totengräber des ländlichen Raumes fungieren würden. Umso wichtiger ist es, dass sie nicht auf diesen ländlichen Raum und seine Bevölkerung losgelassen werden“, so Grillitsch abschließend.
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