Dafür kämpfen wir


FAIRE PREISE
In unserer Tradition als freie Unternehmer wollen wir keine staatlichen Geschenke, sondern gerechte Preise auf einem gerechten Markt. Unsere Leistungen für Umwelt, Natur und Gesellschaft – die nicht handelbaren Leistungen – sind durch ausreichende Direktzahlungen abzugelten.
Mit dem Projekt „Geschmack der Heimat“ wurde die Basis für eine umfassende Bewusstseinsbildung bei den Konsumenten gestartet.
Mit starken Erzeugerorganisationen, einer Bündelung des Angebotes und einer konsequenten Markenpolitik kann ein Gegengewicht zu den Handelskonzentration am Markt aufgebaut werden.

KALKULIERBARE RAHMENBEDINGUNGEN
Die bäuerlichen Einkommen und Zukunftsaussichten sind durch langfristig kalkulierbare Rahmenbedingungen sicherzustellen. Ständig steigende Anforderungen an Produtkionsweisen, Kontrollen, Tierschutz etc. verschlechtern die Wettbewerbsfähigkeit und können nur durch steigende Erzeugerpreise ausgeglichen werden.
Mit der Reform der EU-Marktordnung und der Umstellung auf die entkoppelte Betriebsprämie konnten die kommenden WTO-Verpflichtungen abgefedert und die Direktzahlungen bis 2013 sichergestellt werden.
Die Programme der ländlichen Entwicklung müssen auch in der Periode 2007 bis 2013 für unsere bäuerlichen Familienbetriebe in ausreichender Dotierung zur Verfügung gestellt werden.

BESSERE WERBEBEDINGUNGEN
Harmonisierung der Zulassungsbestimmungen für Pflanzenschutzmittel, Futtermittel und Tierarzneimittel auf EU-Ebene. Freier Wettbewerb bei Betriebsmittelpreisen. Es ist nicht erklärbar, dass wir den Binnenmarkt und freien Wettbewerb zwar bei den Preisen haben, aber nicht bei den Kosten.
Mit der Steuersenkung für den Agrardiesel konnte ein lange Forderung des Bauernbundes durchgesetzt werden.
Mit dem einstimmigen Beschluss zum Bundestierschutzgesetz haben die Bauern einerseits ihre Dialogfähigkeit für gesellschaftspolitische Anliegen unter Beweis gestellt und andrerseits eine wirtschaftlich vernünftige Basis für die Haltung der Nutztiere gelegt.

WENIGER BÜROKRATIE
Antragsformulare und Kontrollen sind bei Direktzahlungen notwendig. Die Verringerung von Formularen und Meldungen ist durch die Nutzung von bestehenden Informationen in der Verwaltung möglich und auszubauen. Doppelgleisigkeiten in der Verwaltung sind abzubauen, die Kontrollen zu vereinheitlichen und zu vereinfachen.
Mit den Luftbild-unterstützten Hofkarten wurde eine bessere Genauigkeit der Flächenangaben ermöglicht und gleichzeitig eine „Waffengleichheit“ bei den Kontrollen hergestellt.

STÄRKUNG DER NAHVERSORGUNG
„Aus der Region für die Region“. Ausbau von lokalen Wertschöpfungsketten zur Stärkung der Regionen und bestmögliche Versorgung der Bewohner des ländlichen Raumes. Dadurch Erfüllung der neuen Sehnsüchte nach Identität, Geborgenheit und Heimat.
Die bäuerliche Direktvermarktung, Kooperationen mit den Lebensmittelgeschäften und Gastronomiebetrieben sowie die energetische Nutzung von agrarischen Rohstoffen, die soziale Kompetenz der Bauern im ländlichen Raum im Bereich Altenpflege und Tagesmutter Bäuerin und das Anbieten von Dienstleistungen über Maschinenringe und Verbände sind bedeutende Möglichkeiten zur Einkommenskombination und wirtschaftlichen Absicherung unserer Betriebe.
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