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Feb 09

Die Welt der Früchte

2900 Austeller aus mehr als 80 Nationen zeigen bei der Fruit Logistica wie breit ihr Angebot im Bereich des Obstes, des Gemüses, sowie der weltweiten Logistik und Produktionstechnik entwickelt ist.

 

ENG_170209_teiermark_0105-minAuch die Steiermark ist seit Anbeginn mit dem steirischen Apfel bzw. mit der Marke „frisch-saftig-steirisch“ Teil des Erfolges dieser weltweit größten Frucht- und Lebensmittelmesse. Für Agrarlandesrat Johann Seitinger ist die Fruit Logistica in Berlin die zentrale Leitmesse für den internationalen Obst- und Gemüsebereich. Auf keinem anderen Platz der Welt treffen sich so viele Erzeugerorganisationen, Handelsgemeinschaften, Logistiker, Produktionstechniker und Wissenschaftler als auf dieser Messe.

Die Steiermark ist mit ihren Erzeugerorganisationen, OPST (Obstpartner Steiermark) und OGS (Obst-Gemeinschaft-Steiermark), sowie mit der Firma Frutura vertreten.

 

Im Rahme dieser Messe werden naturgemäß umfassende Handelsgeschäfte abgewickelt, die meist auch sehr nachhaltigen Charakter aufweisen. Besonders erfreulich ist, dass auch zunehmend mehr Bäuerinnen und Bauern aus der Steiermark diese Messe besuchen um zu sehen, wie gigantisch sich der Fruchtmarkt auf der Welt entwickelt hat.

 

Agrarlandesrat Johann Seitinger betonte bei seinen Ansprachen auf der Jubiläumsmesse, dass die Steiermark sehr wohl eine Chance hat am künftigen weltweiten Obstmarkt teilzuhaben, wenn es gelingt die notwendigen Veränderungen im Bereich der Sortenpolitik und Marktanforderungen (z.B. Bio) mitzugestalten, die Betriebe auf mehrere Standbeine zu stellen (Verbreiterung des Sortiments, Direktvermarktung, Veredelung), sowie durch eine gebündelte Marktkraft faire Wertschöpfungsverteilungen zwischen Produzenten und Handel herzustellen. Des Weiteren erwähnte Seitinger auch, dass in Zukunft die Klimaveränderung und die dazu notwendigen Maßnahmen wie Risikomanagement und die Wasserversorgung von Anlagen von großer Bedeutung sind. Auch die Implementierung von Obst und Gemüse als zentraler Teil der Ernährung, muss sich bereits im jungen Alter verstärkt manifestieren.

 

Abschließend bedankten sich Landesrat Seitinger und Kammerpräsident Franz Titschenbacher beim Doyen der Steirischen Obstwirtschaft Franz Schaden, der seit Jahrzehnten nicht nur die Messen in Berlin gestaltet, sondern auch viel zur Entwicklung der Qualitätsmarke „frisch-saftig-steirisch“ beigetragen hat.

 

LR Seitinger nutzte die Messe auch als Konferenzplatz für die Ausgestaltung der zukünftigen Angebotskraft der Steirischen Erzeugergemeinschaften bzw. deren gemeinsamer Markt- und Markenauftritte.

 

Foto: Lebensressort