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Nov 12

146. Landesbauernrat – Zukunft startet heute!

„Steirischer Bauernbund – Zukunft startet heute!“

Der 146. Landesbauernrat des Steirischen Bauernbundes stand im Zeichen der Neuausrichtung des Steirischen Bauernbundes. Der Bauernbund wird in Zukunft für die Mitglieder und Funktionäre noch stärker spürbar sein.

Landesobmann Landesrat Hans Seitinger konnte am 146. Landesbauernrat, dem höchsten Gremium des Steirischen Bauernbundes, neben einer großen Anzahl an Bäuerinnen und Bauern aus der ganzen Steiermark mit Abg. z. NR Werner Amon den Generalsekretär der Österreichischen Volkspartei als Ehrengast und Hauptreferenten begrüßen.

 

Zusammenstehen und Weiterkämpfen.

Landesobmann Landesrat Hans Seitinger sprach Klartext über die herausfordernden Zeiten, in denen wir uns befinden: „Die für die Bäuerinnen und Bauern durchgesetzten Rahmenbedingungen stehen, aufgrund äußerer, von uns nicht kontrollierbarer Einflüsse, täglich auf dem Prüfstand. Der Abwehrkampf gegen andere Interessenslagen ist täglich zu führen. Der Steirische Bauernbund mit der Kraft seiner 42.000 Mitglieder stellt sich diesen Herausforderungen in moderner Art und Weise. Wir stellen unser Informations- und Serviceangebot für unsere Mitglieder und Funktionäre auf neue Füße, denn wir wollen in Zukunft noch schlagkräftiger und serviceorientierter auftreten.“

 

Chancen und Möglichkeiten aufzeigen.

Kammerpräsident Franz Titschenbacher, Vizepräsidentin Maria Pein, Landesbäuerin Auguste Maier und Jungbauernobmann Leonhard Madl zeigten in einer kleinen Interviewrunde die Möglichkeiten für moderne, innovative Bäuerinnen und Bauern auf. Das passt perfekt zum anschließenden Referat von Generalsekretär Werner Amon, dass wir den leistungswilligen Menschen in dem Lande Chancen und Möglichkeiten aufzeigen müssen, profitabel wirtschaften zu können.

 

Mut zur Wahrheit.

Hauptreferent Werner Amon, Abgeordneter zum Nationalrat und seit September Generalsekretär der Österreichischen Volkspartei vermittelte in seinem spannenden Vortrag die Schärfung des Markenkerns der ÖVP: „ Wir müssen den Leuten Mut machen, Stabilität geben und ehrlich aufzeigen, wohin die Reise geht.“ Ganz klar müsse man sich von den Angstmachern abgrenzen, so Amon weiter. Dazu gehört auch, diejenigen zu unterstützen, die bereit sind, etwas zu leisten. Wir müssen diejenigen unterstützen, die es brauchen, aber nicht jene, die das System dazu nutzen, sich auf Kosten der öffentlichen Hand ein gemütliches Leben zu machen. Dafür stehe die ÖVP nicht. Er fand auch klare Worte in Richtung Eigentum: „Der Schutz des Eigentumes stehe für eine bürgerliche Kraft der Mitte wie die ÖVP an erster Stelle. Wir müssen den Menschen wieder mehr Anreize bieten, sich selber Eigentum schaffen zu können. „Wer für Eigentum Verantwortung trägt, bringt sich auch intensiver in die Gesellschaft ein“, ist sich Amon sicher. Wir brauchen nur auf den Bauernstand zu schauen, spannt er hier den Bogen: „Die Lösung für viele derzeit aktuelle wirtschaftliche Probleme ist schon vor Jahrzehnten aus dem Bauernbund heraus erfunden worden. Die Ökosoziale Marktwirtschaft verbindet nachhaltiges Wirtschaften, wie es die Bauern seit Jahrhunderten vorleben, mit einer gesunden Form des Wachstums und der Wertschöpfung.“ So darf die Österreichische Gesellschaft sich glücklich schätzen, mit den bäuerlichen Familienbetrieben, die insgesamt eine Eigenversorgungsquote von 96 Prozent sicherstellen, einen wahren Goldschatz im Lande zu haben. Die Bauern tragen nebenher noch mit mehr mehr als neun Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt bei und ermöglichen insgesamt mehr als 530.000 Menschen Arbeit und somit „Sinnerfüllung im Leben“ zu finden. Abschließend gab es auch noch eine deutliche Stellungnahme zu Gerüchten über vorzeitige Neuwahlen auf Bundesebene: „ Die Österreichische Volkspartei ist gewählt, um fünf Jahre in der Koalition zu arbeiten. Wir stellen uns dieser Verantwortung.“ Der 146. Landesbauernrat ging nach den Dankesworten des Landesobmannes an die mehr als 120 Delegierten mit einem gemeinsamen Mittagessen in gemütlicher Atmosphäre zu Ende.

 

Foto: Arthur